Entwicklung der privaten Cloud

Heute habe ich mir die Frage gestellt, wie sich die Cloud bei privaten Nutzern entwickeln wird. Dabei bin ich auf ein paar interessante Daten gestoßen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Beim Cisco Cloud Index 2014 wurde genau dieses Thema genauer analysiert. Dabei wurde die Entwicklung für PaaS, IaaS und SaaS näher betrachtet. Wer nicht weiß, was das heißt. PaaS steht für Plattform as a Service, IaaS für Infrastructure as a Service und SaaS für Software as a Service, wie zum Beispiel Spam- oder Webfilter die über die Cloud angeboten werden.

Das Ergebnis war doch beeindruckend. Das Wachstumspotential ist in allen bereichen enorm. Im Jahr 2018 sollen bis ca 65 Millionen Workloads im Bereich SaaS installiert sein. Im Vergleich dazu waren im Jahr 2013 nur ca 19 Millionen installiert.

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Umweltschutz und Cloud – das passt zusammen?

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Die Cloud ist gut für die Umwelt. Glaubt ihr nicht? Doch, das ist tatsächlich so, das zeigen aktuelle Studien. Denn wer Cloud Services betreibt, der spart Energie. Und das nicht zu wenig. Wenn Unternehmen beispielsweise Ihren Cloud Web Filter in die Cloud auslagern, dann kann man genau ausrechnen, wie viel Energie das eigene Hosting gekostet hätte. Und wenn man diese Rechnung weiter spinnt, kann man ausrechnen wie hoch die CO²-Belastung war, die man durch das Outsourcen des Webfilters nun einspart.

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So werden US-Unternehmen im Jahr 2020 schätzungsweise bis zu 12 Milliarden US-Dollar durch Cloud-Services einsparen. Das entspricht einer Verringerung des CO²-Ausstoßes von 85,7 millionen Tonnen. Also ich würde sagen – nichts wie in die Cloud, der Umwelt zu Liebe.

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Wenn Senioren mit ihren Enkeln chatten

Für die meisten Menschen ab 65 sind Smartphones böhmische Dörfer. Nicht Wenige fragen ihre Kinder und Enkel, was denn „wiefie“ oder dieses „wottsäpp“ sei. Die Befragten scheitern denn oft daran es ihnen zu erklären“ Dabei sind Senioren gar nicht abgeneigt von den modernen, digitalen Möglichkeiten – sie haben nur meistens nicht die Chance oder den Mut sie zu erlernen. Diesem Phänomen möchte ich in meinem heutigen Beitrag auf den Grund  gehen.

Kartendienste, Textnachrichten oder Fotos machen – all das sind Dinge, die nicht nur die Jugend von heute, sondern auch etliche Senioren interessant finden. Die meisten Handy-Hersteller sind sich jedoch einig, dass so etwas wie ein Smartphone „viel zu kompliziert“ für die ältere Generation sei und es dafür schlicht und ergreifend keinen Markt gebe.  Eine Studie hat zwar ergeben, dass tatsächlich nur 18% der Menschen über 65 Jahren ein Smartphone besitzt, allerdings ist die Zahl derer, die gerne eines besitzen würden nicht zu unterschätzen.

So hat sich etwa der schweizer-Hesteller „Emporia“ darauf konzentriert Smartphones speziell für Senioren zu entwickeln. Der Hersteller wollte allerdings weg vom „Senioren-Handy-Image“, denn älteren Menschen ist es wichtig bei der Handy-Nutzung nicht auf ihr Alter reduziert zu werden. So hat das Unternehmen ein Smartphone mit intelligenter Hülle entwickelt. Die schützt das Gerät nicht nur vor ungewollten Stürzen, sondern beinhaltet zudem ein herkömmliches Tastenfeld, über die Eingaben direkt an den berührungsempfindlichen Bildschirm weitergegeben werden. Eine praktische Sache. Außerdem an Board ist eine Funktion die auf dem Prinzip von „Team Viewer“ basiert. Hierbei können Kinder, Enkel oder sonstige Bezugspersonen auf das Handy des Senioren zugreifen und ihm auch aus der Ferne aushelfen.

Sehr kostenintensiv sind die Geräte aber trotzdem nicht. Bis ca. 300 Euro kann man bei Emporia für ein derartiges Gerät ausgeben. Die meisten Mobiltelefone rangieren allerdings im Preisrahmen zwischen 150- und 200 Euro und sind damit durchaus erschwinglich.

Es bleibt also abzuwarten, ob sich unsere immer mehr alternde Gesellschaft von den ausgeklügelten Ideen der Hersteller überzeugen lässt, die um ihre Gunst buhlen.

 

 

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Die eigene Wolke – Nur ein gutes Viertel der Bundesbürger besitzt sie

Neulich habe ich eine Studie gelesen, die mich erstaunt und gleichzeitig schockiert hat: Deutschland ist bei der Cloud-Nutzung rückschrittig. Nur rund 21% der deutschen Internet-User speichern Daten online. Das ist wenig, wenn man bedenkt, dass in unserem Nachbarland Dänemark bereits 44% auf Cloud-Dienstleistungen zurückgreifen. Aber woran liegt das? Sind wir Deutschen weniger technikaffin oder haben wir einfach Angst um unsere Daten? Fakt ist, dass sich gerade ältere Internetnutzer in Deutschland neuen Entwicklungen oft verschließen.

Die Angst um Datenklau und Spionage ist allgegenwärtig. Berechtigt – Themen wie der NSA-Skandal und die steigende Anzahl von Hackerangriffen schmälern das Vertrauen in die Online-Welt zusehends. Das heißt aber nicht, dass ihr jetzt auf Cloud-Speicher verzichten sollt – nein, ganz im Gegenteil. Mittlerweile gibt es gute Alternativen. Gerade deutsche Cloud-Speicher-Lösungen bieten ein hohes Maß an Sicherheit. Zum einen liegt das am Serverstandort Deutschland, denn er ist ein Granat dafür, dass Daten nach den hiesigen Datenschutzrichtlinien behandelt werden. Zum anderen aber daran, dass immer mehr deutsche Anbieter voll-verschlüsselte Lösungen anbieten.

Durch asymmetrische Verschlüsselungsmethoden kann nämlich ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet und Kriminelle haben es schwer. Und dabei sind diese Alternativen oft nicht teurer als ihre amerikanischen Konkurrenten, bei gleichem Funktionsumfang. Klasse, wie ich finde – wer will da noch den Amerikanern seine Daten anvertrauen?

Die eigene Wolke – Nur ein gutes Viertel der Bundesbürger besitzt sie

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Cloud Traffic steigt

An alle Cloud Service Anbieter. Die Zukunft sieht gut für euch aus. Warum? Der globale Traffic über die Cloud wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Von 2013 bis 2018 steigt der Traffic um 27% – im Business-Bereich. Im privaten Bereich sogar um 34%.

Gleichzeitig schrumpft der Einsatz von Rechenzentren zu Gunsten der Cloud. Ich denke das sind freudige Nachrichten für einige von euch :-) Achso, woher ich die Daten habe? Ebenfalls aus dem Cisco Cloud Index 2014.

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